Ausstellung im BBK Düsseldorf mit Bochumer Beteiligung

Parallel, ein Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Städten, ein Blick über den Tellerrand. Seit über zehn Jahren führt der BBK in Düsseldorf diese Form der Austausch-Ausstellungen durch. Was geschieht woanders in der Kunstszene, was können Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler vorweisen. Zugleich Möglichkeiten, persönliche Kontakte über Stadtgrenzen hinaus zu anderen Künstlerinnen und Künstler und Künstlervereinen zu knüpfen.

Ausstellung vom 5.Oktober (Eröffnung) bis 22.Oktober 2017

teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Marlies Backhaus
Gisbert Danberg
Manja Dessel
Patrick Alexander Deventer
Jutta Engelage
Robert Evangelisto
Bernd Figgemeier
Era Freidzon
Sigrid Geerlings-Schake
Dirk Groß
Peter Helmke
Ute Hoeschen
Annette Kristiansen
Annette Kögel
SARIDI
Jo Scholar
Karl-Ulrich Peisker
Roswitha Petry-Hammann

Kuratierung: Hanne Horn und Irmgard Kramer

Öffnungszeiten:
Fr /Sa / So jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt frei!

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf

Wenn der Sohn mit dem Vater

Danberg und Danberg in der Galerie 13 / bkb
Gisbert Danberg house of dolls 3d-Druck
Gisbert Danberg house of dolls 3d-DruckSlide thumbnail

DANBERG und DANBERG

Danberg und Danberg in der Galerie 13 / bkb

 

in der

Galerie13 / bkb

07. – 26. September 2017

Di und Do 15 – 19 Uhr

.

Gisbert und Matthias Danberg zeigen in der Galerie13 des bkb 3d-Computeranimationen

und neue plastische Arbeiten, die am Computer entworfen mit einem 3d-Drucker hergestellt

worden sind. Während Gisbert Danberg die Darstellung von Gewalt in der Kunstgeschichte

auf ihre Gültigkeit in unserer Gegenwart prüft, verwirft Matthias Danberg die Geschichte und

entwirft durch Verbindung von klassische Formen mit der modernen Sprache des

Science-Fiction-Genres Skulpturen einer post-humanistischen Utopie.

.

 

Jörg Kratz – wenn man in ihrem Halbdunkel kauert und sich seinen Träumereien hingibt –

Eine Kiste mit einem Loch, sehr klein, ein Bild innen, Projektion, von außen, und auf dem Kopf natürlich! Ein kleiner Mensch darinnen: er zeichnet nach das Bild, mit Pinsel und in Farbe.

 

Bereits in der Antike waren die optischen Effekte einer Camera Obscura bekannt. Dringt Licht durch ein winziges Loch in einen dunklen Raum, findet sich auf der Innenwand eine Projektion des Außenraumes wieder. Bis zur Erfindung der Fotografie bestand keine andere Möglichkeit, dieses Bild von höchstem Realismus festzuhalten als durch Nachzeichnen der Schatten. Die Geschichte der Malerei lässt sich als Geschichte des Schattens lesen. Die Tochter des griechischen Töpfers Butades zeichnete den Schatten nach, den der Kopf ihres abreisenden Geliebten an die Wand warf, um sein Antlitz festzuhalten. In seinem Essay von 1933 lobt Tanizaki Jun’ichirō den Schatten und plädiert für eine Ästhetik der Dinge im Halbdunkel. Für den bis heute spürbaren Wandel des Bildverständnisses seit Beginn der Neuzeit wird zunehmend der Einfluss optischer Projektionen verantwortlich gemacht. Ausgehend von Lochkameraaufnahmen von Fenstern und Innenräumen denkt die Ausstellung im Kunstraum-Unten darüber nach, wie Malerei heute aussehen kann, die einem formal wie inhaltlich eng mit ihrer Geschichte verwurzelten Aspekt nachgeht.

 

Jörg Kratz wurde 1987 in Haan geboren. Von 2008 bis 2011 studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2011 studiert er an der Kunstakademie Münster, seit 2016 als Meisterschüler bei Michael van Ofen.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. März 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:  10. März – 28. April 2017

Öffnungszeiten
Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kunstraum-unten

in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene

Hattinger Str. 1

44789 Bochum

 

Was erkennt und denkt das Licht

bochumerkünstlerbund

Was erkennt und denkt das Licht

Fotografie und Video

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 12. Januar 2017 19:00 Uhr


Andreas Heiser
Engels & Kraemer
Felix Freier
Gisbert Danberg
Inka Vogel
Lisa Lyskava
Ulli Ostgathe

Ausstellungsdauer: 12. Januar bis  8. Februar 2017

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 16-19 Uhr und nach Vereinbarung

bkb | Galerie 13
Huestr. 13 (Eingang Rückseite (Hellweg)
44787 Bochum

„Labyrinth“ von Nadja Nafe im Kunstraum-unten

20. Januar – 17. Februar 2017

In der Ausstellung Labyrinth treten dem Betrachter Arbeiten auf und aus Papier entgegen. Nadja Nafe führt mit ihren Collagen und Scherenschnitten in eine Bildwelt, die von kontrastierenden Begriffspaaren geprägt wird. Aufbauen und Auflösen sind die beiden Pole, die den Arbeitsprozess bestimmen. In ihren aus vielen Farbschichten und Papierebenen bestehenden Collagen, Scherenschnitten und Malereien erkundet die Künstlerin Grenzverläufe zwischen gegenständlich-figurativen Andeutungen und nicht mehr gegenstandsbezogenen Abstraktionen. Diese konzeptionell angelegten »Unklarheiten« bewirken ein ständiges perzeptives Changieren zwischen Andeutungen von Fläche und Raum, von Wirklichkeit und Möglichkeit, das immer rückgebunden ist an die Mittel desverwendeten Materials und der verschiedenen Techniken.

Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine 20 Meter lange Papierrolle, die seit 2016 kontinuierlich abgerollt und in Collagetechnik bearbeitet und erweitert wird. Das Werk ist dadurch in kontinuierlicher Veränderung begriffen und somit in seiner Präsentation und der Sichtbarmachung einzelner Wegmarken der Künstlerin temporär angelegt. Für die Ausstellung im Kunstraum unten wird diese installative Arbeit unter Einbezug der architektonischen Situation des Kunstraums und der Umgebung – der U-Bahn Station – weiter entwickelt.

Öffnungszeiten
Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

 

Kunstraum-unten

in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene

Hattinger Str. 1

44789 Bochum

Tel.: 0176 99303685

www.kunstraum-unten.de

 

OFF.2 – mit dabei: Kunstraum-unten

OFF.2

Hong Kong Derrick Barge (Duisburg), kunstraum unten (Bochum), PAErsche / Marita Bullmann (Köln/Essen)
13.11. – 11.12.2016 | Eröffnung: Sonntag, 13.11.2016
Einführung: Dr. Uwe Schramm

Rübezahlstraße 33
45134 Essen
http://www.kunsthaus-essen.de

Das Projekt „OFF.2“ fühlt sich im Sinne der Nachhaltigkeit den mit dem Vorgängerprojekt „OFF-Orte im Ruhrgebiet“ formulierten und umgesetzten Ideen verpflichtet. Auch bei „OFF.2“ geht es um die Sichtbarmachung eines künstlerischen Potenzials, das sich ruhrgebietsweit in Form von OFF-Räumen und OFF-Initiativen abseits etablierter Kunst- und Ausstellungsorte entwickelt. Das Projekt will die vielfältige OFF-Szene im Ruhrgebiet vorzustellen, die Konzepte hinter den OFF-Räumen und Initiativen sichtbar zu machen und deren künstlerisches wie gesellschaftliches Selbstverständnis im Rahmen von be-sonderen Ausstellungsformaten, Bild- und Videodokumentationen sowie öffentlichen Diskussionsforen beleuchten. Darüber hinaus geht es bei der Umsetzung des Projektes um die modellhafte zukunftsorientierte Vernetzung der OFF-Räume mit bereits bestehenden Ausstellungsorten wie Künstlerhäuser und Kunstvereine. Als öffentliche Ausstellungs- und Diskussionsplattform fühlt sich „OFF.2“ der Sichtbarmachung einer Kunstszene verpflichtet, die weit mehr zu bieten hat, als improvisierte Ausstellungsräume für junge Kunst. OFF-Räume prägen und fördern längst auch die soziale sowie kulturelle Stadtentwicklung. Vorzugsweise angesiedelt in urbanen Quartieren, wo die Mieten für Ladenlokale und Wohnungen vergleichsweise bezahlbar sind, tragen Initiativen dazu bei, dass sich ein kreatives Milieu im Sinne von Bottom-Up-Ansätzen aus vorhandener Infrastruktur und den Quartierbewohnern entwickelt.
Beteiligt sind bei „OFF.2“ die Kunsträume „Hong Kong Derrick Barge“ (Duis-burg) und „kunstraum unten“ (Bochum). Darüber hinaus tritt mit dem Performance-Netzwerk PAErsche eine Initiative hinzu, die selbst keinen festen Spielort besitzt, sondern an verschiedenen Orten in NRW und insbesondere im Ruhrgebiet, sowohl in geschlossenen Räumen, als auch an urbanen Orten performative Auftritte inszeniert.

 

Kunsthaus Essen (Infos, Wegbeschreibung, …)