Jörg Kratz – wenn man in ihrem Halbdunkel kauert und sich seinen Träumereien hingibt –

Eine Kiste mit einem Loch, sehr klein, ein Bild innen, Projektion, von außen, und auf dem Kopf natürlich! Ein kleiner Mensch darinnen: er zeichnet nach das Bild, mit Pinsel und in Farbe.

 

Bereits in der Antike waren die optischen Effekte einer Camera Obscura bekannt. Dringt Licht durch ein winziges Loch in einen dunklen Raum, findet sich auf der Innenwand eine Projektion des Außenraumes wieder. Bis zur Erfindung der Fotografie bestand keine andere Möglichkeit, dieses Bild von höchstem Realismus festzuhalten als durch Nachzeichnen der Schatten. Die Geschichte der Malerei lässt sich als Geschichte des Schattens lesen. Die Tochter des griechischen Töpfers Butades zeichnete den Schatten nach, den der Kopf ihres abreisenden Geliebten an die Wand warf, um sein Antlitz festzuhalten. In seinem Essay von 1933 lobt Tanizaki Jun’ichirō den Schatten und plädiert für eine Ästhetik der Dinge im Halbdunkel. Für den bis heute spürbaren Wandel des Bildverständnisses seit Beginn der Neuzeit wird zunehmend der Einfluss optischer Projektionen verantwortlich gemacht. Ausgehend von Lochkameraaufnahmen von Fenstern und Innenräumen denkt die Ausstellung im Kunstraum-Unten darüber nach, wie Malerei heute aussehen kann, die einem formal wie inhaltlich eng mit ihrer Geschichte verwurzelten Aspekt nachgeht.

 

Jörg Kratz wurde 1987 in Haan geboren. Von 2008 bis 2011 studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2011 studiert er an der Kunstakademie Münster, seit 2016 als Meisterschüler bei Michael van Ofen.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. März 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:  10. März – 28. April 2017

Öffnungszeiten
Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kunstraum-unten

in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene

Hattinger Str. 1

44789 Bochum

 

Was erkennt und denkt das Licht

bochumerkünstlerbund

Was erkennt und denkt das Licht

Fotografie und Video

Ausstellungseröffnung: Donnerstag, den 12. Januar 2017 19:00 Uhr


Andreas Heiser
Engels & Kraemer
Felix Freier
Gisbert Danberg
Inka Vogel
Lisa Lyskava
Ulli Ostgathe

Ausstellungsdauer: 12. Januar bis  8. Februar 2017

Öffnungszeiten:
Dienstag und Donnerstag 16-19 Uhr und nach Vereinbarung

bkb | Galerie 13
Huestr. 13 (Eingang Rückseite (Hellweg)
44787 Bochum

„Labyrinth“ von Nadja Nafe im Kunstraum-unten

20. Januar – 17. Februar 2017

In der Ausstellung Labyrinth treten dem Betrachter Arbeiten auf und aus Papier entgegen. Nadja Nafe führt mit ihren Collagen und Scherenschnitten in eine Bildwelt, die von kontrastierenden Begriffspaaren geprägt wird. Aufbauen und Auflösen sind die beiden Pole, die den Arbeitsprozess bestimmen. In ihren aus vielen Farbschichten und Papierebenen bestehenden Collagen, Scherenschnitten und Malereien erkundet die Künstlerin Grenzverläufe zwischen gegenständlich-figurativen Andeutungen und nicht mehr gegenstandsbezogenen Abstraktionen. Diese konzeptionell angelegten »Unklarheiten« bewirken ein ständiges perzeptives Changieren zwischen Andeutungen von Fläche und Raum, von Wirklichkeit und Möglichkeit, das immer rückgebunden ist an die Mittel desverwendeten Materials und der verschiedenen Techniken.

Schwerpunkt der Ausstellung bildet eine 20 Meter lange Papierrolle, die seit 2016 kontinuierlich abgerollt und in Collagetechnik bearbeitet und erweitert wird. Das Werk ist dadurch in kontinuierlicher Veränderung begriffen und somit in seiner Präsentation und der Sichtbarmachung einzelner Wegmarken der Künstlerin temporär angelegt. Für die Ausstellung im Kunstraum unten wird diese installative Arbeit unter Einbezug der architektonischen Situation des Kunstraums und der Umgebung – der U-Bahn Station – weiter entwickelt.

Öffnungszeiten
Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

 

Kunstraum-unten

in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene

Hattinger Str. 1

44789 Bochum

Tel.: 0176 99303685

www.kunstraum-unten.de

 

OFF.2 – mit dabei: Kunstraum-unten

OFF.2

Hong Kong Derrick Barge (Duisburg), kunstraum unten (Bochum), PAErsche / Marita Bullmann (Köln/Essen)
13.11. – 11.12.2016 | Eröffnung: Sonntag, 13.11.2016
Einführung: Dr. Uwe Schramm

Rübezahlstraße 33
45134 Essen
http://www.kunsthaus-essen.de

Das Projekt „OFF.2“ fühlt sich im Sinne der Nachhaltigkeit den mit dem Vorgängerprojekt „OFF-Orte im Ruhrgebiet“ formulierten und umgesetzten Ideen verpflichtet. Auch bei „OFF.2“ geht es um die Sichtbarmachung eines künstlerischen Potenzials, das sich ruhrgebietsweit in Form von OFF-Räumen und OFF-Initiativen abseits etablierter Kunst- und Ausstellungsorte entwickelt. Das Projekt will die vielfältige OFF-Szene im Ruhrgebiet vorzustellen, die Konzepte hinter den OFF-Räumen und Initiativen sichtbar zu machen und deren künstlerisches wie gesellschaftliches Selbstverständnis im Rahmen von be-sonderen Ausstellungsformaten, Bild- und Videodokumentationen sowie öffentlichen Diskussionsforen beleuchten. Darüber hinaus geht es bei der Umsetzung des Projektes um die modellhafte zukunftsorientierte Vernetzung der OFF-Räume mit bereits bestehenden Ausstellungsorten wie Künstlerhäuser und Kunstvereine. Als öffentliche Ausstellungs- und Diskussionsplattform fühlt sich „OFF.2“ der Sichtbarmachung einer Kunstszene verpflichtet, die weit mehr zu bieten hat, als improvisierte Ausstellungsräume für junge Kunst. OFF-Räume prägen und fördern längst auch die soziale sowie kulturelle Stadtentwicklung. Vorzugsweise angesiedelt in urbanen Quartieren, wo die Mieten für Ladenlokale und Wohnungen vergleichsweise bezahlbar sind, tragen Initiativen dazu bei, dass sich ein kreatives Milieu im Sinne von Bottom-Up-Ansätzen aus vorhandener Infrastruktur und den Quartierbewohnern entwickelt.
Beteiligt sind bei „OFF.2“ die Kunsträume „Hong Kong Derrick Barge“ (Duis-burg) und „kunstraum unten“ (Bochum). Darüber hinaus tritt mit dem Performance-Netzwerk PAErsche eine Initiative hinzu, die selbst keinen festen Spielort besitzt, sondern an verschiedenen Orten in NRW und insbesondere im Ruhrgebiet, sowohl in geschlossenen Räumen, als auch an urbanen Orten performative Auftritte inszeniert.

 

Kunsthaus Essen (Infos, Wegbeschreibung, …)

 

Matthias Danberg – Gewinner des BLOOOM Art Award 2016 (ART.FAIR Köln 2016)

Nominierte und Sieger des BLOOOM Award 2016

BLOOOM ART Award von Warsteiner präsentiert auf der ART.FAIR Köln 2016

Als internationaler Kunstpreis für die nachhaltige Unterstützung von Künstlern wurde der BLOOOM Award nunmehr sechs Jahre in Folge unter der Schirmherrschaft der Brauerei Warsteiner, verliehen. In diesem Jahr bestand die Jury aus Catharina Cramer, Schirmherrin und geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe; Yasha Young, Direktorin und Kuratorin der Urban Nation; Prof. Stephan Berg, Leiter des Kunstmuseums Bonn; Joko Winterscheidt, Gastgeber und Grimme-Preis-Sieger; und Walter Gehlen, Direktor und künstlerischer Leiter der Art.Fair und Blooom. Sie wählten zehn Finalisten aus, deren Kunstwerke 35.000 Besucher der Art.Fair Köln gezeigt werden. Die Ausstellung ist eine große Chance für die Künstler, die Aufmerksamkeit von Galerien, Kuratoren und Sammlern zu wecken, dauerhafte Kontakte zu knüpfen und ihre Karriere zu erweitern.
Für die 6. Auflage des BLOOOM Awards wurden über 2.000 Einsendungen aus 84 Ländern der Jury vorgelegt. Unter den zehn Finalisten, deren Arbeit für die Kunstausstellung in diesem Jahr ausgewählt wurde, wurde der dritte Preis an den niederländischen Künstler Femke Huurdeman verliehen, Rahel Zaugg aus Deutschland kam den zweiten Preis.

Matthias Danberg aus Bochum, Deutschland, Gewinner des BLOOOM Awards 2016, präsentierte ein Video mit dem Titel Sculptures, in dem der Künstler klassische antike Formen mit der modernen Sprache des Science-Fiction-Genres verbindet. In der 17-minütigen Computeranimation sehen wir Motive, die zwischen transhumanischen Sci-Fi-Geschichten und skulpturalen Arbeiten definiert sind.
Seine künstlerischen Bemühungen werden durch ein einjähriges Mentoring-Programm, eine Reise zur Art Basel Miami Beach, sowie € 1500 „Taschengeld“ anerkannt!

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Die Arbeiten der 10 nominierten Künstler sind vom 27. bis 30. Oktober für die Besucher der ART.FAIR in Köln zu sehen.

 

Sculptures from Matthias Danberg on Vimeo.

noctiLuce

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Ab Freitag, 28. Oktober 2016 zeigen Miriam Berger, Marthe Hannken-Illjes, Cristina Prims Vicario und Raoul M., alle Studierende an der Kunstakademie Münster, unter dem Titel „noctiLuce“  eine übergreifende 3D-Video-Mapping-Installation aus vier individuellen Arbeiten.

Exakt zugeordnete Projektionen  von Bildern, Animationen oder Videos legen sich wie eine lebendige Hülle über eine bestehende Oberflächenstruktur von dreidimensionalen Objekten. Diese und die darauf gezeigten Projektionen  verschmelzen  zu einer neuen Einheit. Dem Betrachter wird das Gefühl einer neu erschaffenen Wirklichkeit vermittelt.  Projection Mapping mit mehr oder weniger klare Begrenzungen stellt die traditionelle zweidimensionale Art von Projektion in Frage.  Es erweitert die Grenzen unserer Wahrnehmung und öffnet die Tür zur virtuellen Realität. Den Künstlern bieten sich damit ganz neue Möglichkeiten und Wirkungen.

Jede einzelne Arbeit präsentiert daneben die ganz individuellen Konzepte und Ideen, Haupt- und Nebenthemen der beteiligten Künstlern. Das Ganze wird zusammen mit einer Ton-Einführung von Roul M. vorgestellt.

Ausstellungsdauer: 28. Oktober – 25. November 2016
Öffnungszeiten: Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

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Kunstraum-unten
in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene
Hattinger Str. 1
44789 Bochum
Tel.: 0176 99303685
www.kunstraum-unten.de
www.facebook.com/kunstraum.unten

60/70 – Kunst in Kooperation

 Gemeinschaftsausstellung anlässlich des

60-jährigen Jubiläums Westfälischer Künstlerbund e.V. und

70-jährigen Jubiläums bochumerkünstlerbund e.V.

 

Eröffnung: Freitag 16.09.2016, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 17.09. (Museumsnacht) – 16.10.2016
Öffnungszeiten: Mi – Sa 13:00 – 18:00 Uhr, So 12:00 – 17:00 Uhr

 

Baukunstarchiv NRW (ehemaliges Museum Ostwall)
Ostwall 7, 44135 Dortmund

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