U-Bahnstation Schauspielhaus verwandelt sich zum Projektionsraum

 

Der Kölner Christoph Böll zog 1970 nach Bochum und begann ein Studium an der Ruhr-Universität Bochum. Mit dem Eintritt in den Studienkreis Film der RUB wuchs das Interesse an praktischer Filmarbeit und wurde zum zentralen Schaffen seines Lebens. Während seiner Zeit an der RUB entstanden bereits 25-Super-8-Film-Produktionen, die auf internationalen Filmfestivals in New York, Paris, Köln und Bochum liefen. Nach diversen Kinoproduktionen, wie „Der Sprinter“ (1984) und „Sisi und der Kaiserkuss“ (1990) begab sich Böll bald in den Dokumentarfilmbereich, wo er sich neben einigen filmischen Porträts über den Kunsthistoriker Max Imdahl, den Künstler Hänner Schlieker und die Künstlerin Milein Cosman, zunehmend auch mit experimentellen Darstellungen von z. B. Industriearchitektur und „der Ästhetik des Sinnvollen“ auseinandersetzte. Der Abriss einer Kirche interessiert Christoph Böll ebenso wie das Gespräch mit einem Gärtner.
Vom 3. Juni bis zum 21. Juni  verwandelt Christoph Bölls die U-Bahnstation Schauspielhaus  in einen Projektionsraum und zeigt täglich in einem 24-stündigen Loop eine Auswahl seiner jüngeren Filme.

 

 

 

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