Gisbert und Matthias Danberg arbeiten schon seit einigen Jahren künstlerisch fast ausschließlich mit dem Computer und benutzen dabei im Wesentlichen die gleichen Programme. Mit dem Entschluss, sich auf eine rein digitale Kunstproduktion zu stützen, folgen sie einer Tradition in der Kunst, unentwegt neue Techniken und Erkenntnisse aufzugreifen, um künstlerische Ideen adäquat umsetzten zu können. Dabei sind sie sich aber immer auch bewußt, dass es natürlich nicht allein die Technik ist, die die künstlerische Arbeit bestimmt.
In der Ausstellung zeigen sie zum einen eine Auswahl von 3d-Computeranimationen, die zwar teilweise schon etwas älter, doch insgesamt Grundlage für die jüngsten Arbeiten sind: Skulpturen, die alle seit Anfang 2017 mit der neuen Technik des 3d-Druckens entstanden sind. Diese Arbeiten repräsentieren den aktuellen Stand ihrer Einarbeitung in ein neues Verfahren und der Erforschung der spezifischen Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten dieser Technik, aber andererseits auch das Ausloten neuer, teilweise recht kontroverser künstlerischer Konzepte und Themen

Bochumer Künstler im KUNSTHAUS Wiesbaden

Auf Einladung des KUNSTHAUS Wiesbaden stellt Birgitta Weiss, Absolventin der ehemaligen Werkkunstschule Wiesbaden und lange im Ruhrgebiet beheimatet, sieben Künstlerfreund/innen von dort vor:
Gisbert Danberg, Engels & Kraemer, Christian Gode, Barbara Grosse, Uwe Siemens und Angela Schilling.

Eröffnung: Freitag, 13. April, 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Isolde Schmidt, Leiterin des Kunsthauses
Einführung: Ulrich Marquardt, Kunsthistoriker, Bochum

Ausstellungsdauer: 13. April – 17. Juni 2018

 

 

Galerie 13 | bkb : MEMYSELFANDI

18 Mitglieder des bochumerkünstlerbundes zeigen in der Galerie 13 des BochumerKünstlerbundes vom 8. März –  27. März ihre Selbstporträts aus den Bereichen Malerei, Foto‘ grafie, Zeichnung, Assemblage und Objekt.

Janna Banning, Birgit Beßler, Werner Block, Leander Büsing, Tatjana Carneiro dos Reis, Gisbert Danberg, Engels & Kraemer, Bernd Figgemeier, Felix Freier, Andi Heiser, Ortrud Kabus, Doris Kirschner-Hamer, Renato Liermann, Klaus Nixdorf, Karin Pietzka, Doris Trzaska, Inka Vogel, Daniela Werth

Bochumer Künstler (bkb) beim Pressetermin zu Memyselfandi

Zur Vernissage am Donnerstag, den 8. März um 19 Uhr lädt der bochumerkünstlerbund herzlich ein.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Dienstag und Donnerstag, 16 bis 19 Uhr,

Samstag 12 bis 14 Uhr und nach Vereinbarung

bochumerkünstler2018 im Kunstmuseum Bochum

Der bochumerkünstlerbund zeigt im Kunstmuseum Bochum, Kortumstraße 147 vom 24.02.2018 bis 8.04.2018 87 Werke von 54 Künstlerinnen und Künstlern.

Zur Eröffnung der Ausstellung bochumerkünstler2018 am Samstag, 24.02.2018 um 17 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

Es sprechen:

  • Bürgermeisterin Gabriela Schäfer
  • Dr. Hans Günter Golinski – Direktor Kunstmuseum Bochum
  • Andreas Rossmann – Kulturjournalist der FAZ
  • Jacqueline Kraemer – 1. Vorsitzende des bochumerkünstlerbundes

18 bis 19 Uhr DJ Set in der Ausstellung mit den KLANGBAUSTEINEN

 

Begleitprogramm

Führungen und Künstlergespräche in der Ausstellung:

  • Sonntag, 4.03.2018 um 15 Uhr mit Dr. Elisabeth Kessler-Slotta
  • Samstag, 10.03.2018 um 11 Uhr mit Civan
  • Sonntag, 18.03.2018 um 15 Uhr mit Claudia Rinke
  • Sonntag, 25.03.2018 um 15 Uhr mit Uli Marquardt

 

Öffnungszeiten:

Di-So 10-17 Uhr
Mi 10-20 Uhr
Montag geschlossen

Digitale Kunst in der Ausstellung des BBK Düsseldorf

Danberg_4d-Stillleben_Wasserschale mit Glühbirne

Die digitale Kunstproduktion folgt einer Tradition in der Kunst, die darin besteht sich unentwegt neue aktuelle Techniken anzueignen, um künstlerische Ideen effizienter umsetzten zu können. Die Formensprache des Stilllebens „Stillleben mit Wasserschale …“ entstammt der gegenwärtigen digitalen Welt hochgezüchteter Computer. Vergleichbar traditionellen Methoden werden mit 3D-Modeling-Software, die ansonsten von Architekten, Ingenieuren, Designern oder Filmemachern eingesetzt werden, die Formen der Gegenstände am Computer rein virtuell erstellt. Diese Objekte lassen sich in ihren Oberflächeneigenschaften, z.B. wie stark sie spiegeln, welche Farbe sie haben, etc., manipulieren. Durch die Kombination einzelner Objekte sowie die Addition von Lichtern und/oder Simulationselementen, wie z.B. Wind, Wasser entstehen virtuelle Räume, werden ganze Szenen möglich, die man aus jeder Perspektive „fotografieren“ kann. Durch die Transformation der Szenenelemente zu verschiedenen Zeitabschnitten lassen sich in der Folge Animationen vergleichbar traditionellen Zeichentrickfilmen herstellen.

Die Arbeit exemplifiziert die Konstruktion von Wirklichkeit, wie sie seit der Renaissance in der westlichen Welt stattfindet und transformiert diese Strategien in die aktuellen Techniken medial-virtueller Schein- und Ersatzwelten. Diese Ersatzwelten bieten einen erstaunlichen Zuwachs an Möglichkeiten, gleichermaßen schränken sie durch ihre interne Bedingungshaftigkeit ein.

 

Ausstellung „PARALLEL“

im BBK Kunstforum Düsseldorf, Creativzentrum Birkenstrasse 47

40233 Düsseldorf

www.bbk-kunstforum.de

Vernissage:                 05.10.2017, 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer:   05.10. – 22.10.2017

Begrüßung:                Vorstand des BBK Westfalen

Einführung:                Prof. Jörg Eberhard

Öffnungszeiten:        Fr/Sa/So 15:00 – 18:00 Uhr

Ausstellung im BBK Düsseldorf mit Bochumer Beteiligung

Parallel, ein Austausch mit Künstlerinnen und Künstlern aus anderen Städten, ein Blick über den Tellerrand. Seit über zehn Jahren führt der BBK in Düsseldorf diese Form der Austausch-Ausstellungen durch. Was geschieht woanders in der Kunstszene, was können Düsseldorfer Künstlerinnen und Künstler vorweisen. Zugleich Möglichkeiten, persönliche Kontakte über Stadtgrenzen hinaus zu anderen Künstlerinnen und Künstler und Künstlervereinen zu knüpfen.

Ausstellung vom 5.Oktober (Eröffnung) bis 22.Oktober 2017

teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Marlies Backhaus
Gisbert Danberg
Manja Dessel
Patrick Alexander Deventer
Jutta Engelage
Robert Evangelisto
Bernd Figgemeier
Era Freidzon
Sigrid Geerlings-Schake
Dirk Groß
Peter Helmke
Ute Hoeschen
Annette Kristiansen
Annette Kögel
SARIDI
Jo Scholar
Karl-Ulrich Peisker
Roswitha Petry-Hammann

Kuratierung: Hanne Horn und Irmgard Kramer

Öffnungszeiten:
Fr /Sa / So jeweils von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt frei!

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturamt Düsseldorf

Jörg Kratz – wenn man in ihrem Halbdunkel kauert und sich seinen Träumereien hingibt –

Eine Kiste mit einem Loch, sehr klein, ein Bild innen, Projektion, von außen, und auf dem Kopf natürlich! Ein kleiner Mensch darinnen: er zeichnet nach das Bild, mit Pinsel und in Farbe.

 

Bereits in der Antike waren die optischen Effekte einer Camera Obscura bekannt. Dringt Licht durch ein winziges Loch in einen dunklen Raum, findet sich auf der Innenwand eine Projektion des Außenraumes wieder. Bis zur Erfindung der Fotografie bestand keine andere Möglichkeit, dieses Bild von höchstem Realismus festzuhalten als durch Nachzeichnen der Schatten. Die Geschichte der Malerei lässt sich als Geschichte des Schattens lesen. Die Tochter des griechischen Töpfers Butades zeichnete den Schatten nach, den der Kopf ihres abreisenden Geliebten an die Wand warf, um sein Antlitz festzuhalten. In seinem Essay von 1933 lobt Tanizaki Jun’ichirō den Schatten und plädiert für eine Ästhetik der Dinge im Halbdunkel. Für den bis heute spürbaren Wandel des Bildverständnisses seit Beginn der Neuzeit wird zunehmend der Einfluss optischer Projektionen verantwortlich gemacht. Ausgehend von Lochkameraaufnahmen von Fenstern und Innenräumen denkt die Ausstellung im Kunstraum-Unten darüber nach, wie Malerei heute aussehen kann, die einem formal wie inhaltlich eng mit ihrer Geschichte verwurzelten Aspekt nachgeht.

 

Jörg Kratz wurde 1987 in Haan geboren. Von 2008 bis 2011 studierte er Kunstgeschichte und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit 2011 studiert er an der Kunstakademie Münster, seit 2016 als Meisterschüler bei Michael van Ofen.

Ausstellungseröffnung: Freitag, 10. März 2017, 19:00 Uhr

Ausstellungsdauer:  10. März – 28. April 2017

Öffnungszeiten
Di und Fr  15:30 – 18:30 Uhr und nach Vereinbarung

Kunstraum-unten

in der
U-Bahnstation Schauspielhaus – Zwischenebene

Hattinger Str. 1

44789 Bochum